Steinburg im Jahr 1652 von Johannes Mejer

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Beschreibung

Praefectura Steinborgh cum Kremper, et Wilstermarsch
Joan Blaeu & Johannes Mejer

Der Amtsbezirk Steinburg in seiner gesamten Ausdehnung und in einem Maßstab von 1:82.000 wird umgeben von der Grafschaft Pinneberg und den Ämtern Dithmarschen und Rendsburg. Im Südwesten grenzt der von Segelschiffen befahrene Elbfluss, in den die Stör mündet, die sich durch ganz Steinburg zieht. Detailliert sind Städte und landschaftliche Besonderheiten, sowie ein verzweigtes Straßennetz eingezeichnet. Seit 1460 stand das Amt Steinburg unter dänischer Herrschaft und wurde von sogenannten „Amtmännern“ geleitet. Im Jahr 1630 endete diese Verwaltungsform und die Amtsleitung wurde erst an Glückstadt und dann an Itzehoe gegeben. Beide Städte sind auf dieser schönen Karte deutlich in Rot hervorgehoben. Glückstadt ist zusätzlich in seinem Grundriss in einer Insetkarte rechts unten wiedergegeben. Daneben befinden sich eine Legende und eine weibliche Figur, die auf einen mit Gänsen gefüllten Korb blickt. Als Vorlage des figürlichen Motivs diente ein Entwurf von Abraham Bloemart, den Stich dazu fertigte dessen Sohn Cornelius. Die rechte obere Ecke ziert eine ornamentale Titelkartusche mit Meilenzeiger. Links unten eine Widmungskartusche, die an die Staatsmänner Theodor Remking und Jakob Steinmann gerichtet ist. Als Autor wird der königliche Mathematiker Johannes Mejer genannt, der in einer beigefügten Inschrift seine Kupferstecher Matthias und Nicolas Peters erwähnt.

Handkolorierter Kupferstich
Bildmaß: 40,5 x 56,5 cm (Höhe x Breite)

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