Dithmarschen um das Jahr 1660 von Johannes Blaeu und Johannes Mejer

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Beschreibung

Dithmarsiae Pars Australis.
Johannes Blaeu und Johannes Mejer

Detaillierte Karte vom südlichen Teil Dithmarschens im Maßstab 1:75.000. Entworfen von Johannes Mejer, gestochen von den Brüdern Matthias und Nicolaus Peters aus Husum. Dargestellt ist das Gebiet zwischen Brunsbüttel und Heide. Die Nordsee wird geschmückt von großen Seetieren, einem Segelschiff und dem Wrack eines havarierten Segelschiffes.Oben links eine kleine Windrose. Darunter eine Titelkartusche mit Meilenzeiger. Unten links eine Insetkarte mit Grundriß von Brunsbüttel, datiert 1644. Brunsbüttel wurde erstmalig 1286 erwähnt. Im Mittelalter war der Ort vor allem ein Ausgangspunkt für seeräuberische Attacken gegen Hamburger Frachtschiffe. Gut zu erkennen ist der festungsartige Charakter des Ortes. Der Grundriss zeigt den Zustand vor dem Angriff der Dänen und Schweden im Dreißigjährigen Krieg 1644/45. Das Bollwerk an der Küste wird mit 1637 datiert. Unten rechts eine Insetkarte von Meldorf. Der Ort wurde erstmalig 1076 erwähnt und hatte zwischen 1265 und 1598 das Stadtrecht inne. Lange Zeit war es der Hauptort in der Region Dithmarschen. Der Grundriß des Ortes zeigt die große Kirche St. Johannis. Bis in die Neuzeit war dies die wichtigste und reichste Kirche an der Westküste von Schleswig und Holstein. Oberhalb des Inset eine Dedikation mit zahlreichen Allegorien, die auf den agrarischen Charakter der Region verweisen. Die Karte wurde den beiden Herren Jakob Braun und Georg Reichen gewidmet.

kolorierter Kupferstich
Bildmaß: 40 x 59,6 cm (Höhe x Breite)

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