Osnabrück nach 1652 von Johannes Janssonius

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Beschreibung

Osnabrugensis Episcopatus 
Johannes Janssonius

Schöne Karte des Bistums Osnabrück mit französischem Rückentext. Unten links das Prospekt der Stadt Osnabrück. Eine schöne detaillierte Ansicht mit zahlreichen Kirchtürmen. Oberhalb der Ansicht der Titel mit Autorenangaben. Daneben die Verlegeradresse von Janssonius. Oben rechts auffällig verziertes Wappen mit den Elementen des Bistums. Darunter eine Dedikationskartusche. Die Karte enthält eine Widmung an Franz Wilhelm Reichsgraf von Wartenberg, Bischof von Osnabrück zwischen 1625 und 1661. Unten rechts eine Insetkarte des Distrikt Reckenberg. Dort kann man gut die Lage des Bistums innerhalb des Reichskreises erkennen. Als Randfigur dient ein goldener Adler. Neben dem Inset eine Meilenzeiger. Die Karte zeigt für jedes einzelne Territorium auch das jeweilige Wappen. Die Stadt Osnabrück war wie das Bistum um 780 von Karl dem Großen gegründet worden. Hier war eines der Missionsbistümer des Sachsenlandes und Osnabrück war gleichzeitig Bischofssitz. Während der Reformation entwickelte sich hier ein gemischtkonfessionelles Kirchenwesen, dass sich als katholisch betrachtete, aber wesentliche Elemente des Lutheranismus übernahm. 1623 wurde die Gegenreformation eingeleitet. Im Dreißigjährigen Krieg hielten sich Truppen der Liga, der Unions, sowie Truppen aus Schweden und Dänemark in dem Reichsterritorium auf. Es gehörte seit 1500 zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis. Das Hochstift Osnabrück wird auch als Fürstbistum bezeichnet.

altkolorierter Kupferstich
Bildmaß: 47,6 x 36,9 cm (Höhe x Breite)

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