Altenburg und Thüringen im Jahr 1730

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Beschreibung

Praefecturae Altenburgensis et Ronneburgensis Earumque Vicinia Serenissimo Duci Saxo Gothano parentes geographica tabula
Matthäus Seutter

Diese wunderbar genau gezeichnete Karte der Ämter Altenburg und Ronneburg geht zurück auf den bekannten deutschen Kartografen Matthäus Seutter (1678–1757). Erschienen ist das Blatt in einem Kartenwerk des Augsburger Verlags von Tobias Conrad Lotter (1717–1777).

Das Kartenbild reicht von Borna im Norden bis nach Berga im Süden. Im Zentrum der Darstellung liegt die Residenzstadt Altenburg. Faszinierend ist die Detailfülle: Einzelne Waldungen sind ebenso klar zu erkennen wie die historische Wegeführung. Städte und Ortschaften sind durch Architekturvignetten markiert. Historisch bemerkenswert ist die Darstellung der einzelnen Territorien, die farbig voneinander abgehoben sind.

Die Kartusche am unteren Bildrand zeigt den sogenannten „Prinzenraub“, der im Jahr 1455 in Altenburg stattfand – es war die Entführung der sächsischen Thronfolger Ernst und Albrecht durch den Ritter Kunz von Kauffungen. Der Edelmann wollte mit der Geiselnahme eine Entschädigung für verlorene Ländereien erpressen. Zuvor war er nämlich selbst gefangen genommen worden, woraufhin er ein Lösegeld zahlen musste und seiner Güter enteignet wurde.

Als Vorlage für die Karte diente wohl ein Enwurf, der aus der offiziellen Aufnahme des Amtes Altenburg durch den Kartografen Paul Trenckmann (1676–1747) resultierte. Die Kampagne war im Jahr 1718 geschehen; die dazugehörige Karte erschien im Amsterdamer Verlag von Pieter Schenck (1693–1775).

handkolorierter Kupferstich
Bildmaß: 49,5 x 51,1 cm

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