{"product_id":"deutschland-in-der-antike","title":"Deutschland in der Antike","description":"\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong\u003eTabula Europae IIII\u003c\/strong\u003e\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSebastian Münster\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese wunderschön kolorierte Karte von Deutschland geht zurück auf den Basler Humanisten Sebastian Münster (1488–1552). Ursprünglich war das Blatt Teil einer von Münster besorgten Neuedition des Handbuchs „Geographiae“, deren ursprünglicher Verfasser der antike Gelehrte Klaudios Ptolemaios (ca. 100–160) gewesen war. Es handelt sich also um eine sehr frühe Darstellung von Deutschland.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas KArtenbild zeigt Deutschland in der römischen Antike. Dementsprechend sind nur wenige Städte zu erkennen; viel größerer Wert liegt auf der Darstellung der Siedlungsgebiete unterschiedlicher enthnischer Gruppen, wie der Langobarden oder Sachsen. Bemerkenswert ist, wie Deutschland als Gebiet konzeptualisiert wird. denn tatsächlich ist die Region durch natürliche Grenzen charakterisiert: die Nord- und Ostsee im Norden, die Weichsel im Osten, die Donau im Süden und den Rhein im Westen. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei der Karte handelt es sich um die erste Ausgabe, die Münster angefertigt hat. Eine wichtige Besonderheit ist die einstige Titelseite der Karte, die sehr fein gearbeitete Holzschnitt-Ornamente aufweist. Wahrscheinlicht gehen die Entwürfe auf den berühmten Künstler Hans Holbein den Jüngeren (c. 1497–1543) zurück, einen der wichtigsten Vertreter der nordalpinen Renaissance.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas von Münster edierte Handbuch der „Geographia“ zählt zu den Gründungswerken der modernen Kartografie. Die erste Auflage erschien im Jahr 1540 in Basel, und Münster etablierte mit ihr eine Systematik, die bis heute Usus ist: Er war der Erste, der einen Weltatlas mit einer Weltkarte und Kontinentalkarten ausstattete – es handelte sich also um das erste Kartenwerk mit vollständigen Darstellungen der damals bekannten Kontinente Europa, Afrika, Asien und Amerika. Und diese Neuerung war dann auch wegweisend für die Anlage der ersten modernen Atlanten, die ab 1570 erschienen. Zugleich war Münster der Erste, der konsequent mit einem Gradsystem arbeitete, das in Minuten und Sekunden differenziert war – so, wie es noch heute üblich ist. Münsters Handbuch erschien in mehreren Auflagen (1540, 1542, 1545, 1552), wobei er jeweils die antiken Karten von Ptolemaios um eigene, moderne Karten ergänzte. Die Auflage von 1552 umfasste deshalb 27 ptolemäischen Karten (Weltkarte, 10 Europakarten, 4 Afrikakarten, 12 Asienkarten) und 27 moderne Karten (Weltkarte, 22 Europakarten, 2 Asienkarten, 1 Afrikakarte und 1 Amerikakarte). \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ehandkolorierter Holzschnitt\u003cbr\u003eBildmaß: 26 x 33 cm (Höhe x Breite)\u003c\/p\u003e","brand":"Dr. Götze Land \u0026 Karte","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":58237108126027,"sku":"6942","price":790.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/8685\/4171\/files\/6942.jpg?v=1787561905","url":"https:\/\/landundkarte.de\/products\/deutschland-in-der-antike","provider":"Dr. Götze Land \u0026 Karte","version":"1.0","type":"link"}