Beschreibung
Namen der Gruben im Furtelbach
Sebastian Münster
Diese seltene Karte des Elsaß geht zurück auf den Basler Humanisten Sebastian Münster (1488–1552). Der Holzschnitt war ursprünglich Teil der ersten deutschsprachigen Universalenzyklopädie „Cosmographei oder Beschreibung aller Länder“. Das Blatt gilt heute als eine der ältesten Kartierungen von Bergwerken.
Das Kartenbild ist nach Westen orientiert, sodass Norden in der rechten Bildhälfte liegt. Bestimmend für die Komposition ist der Fluss Lièpvrette. Kartiert ist der Lauf zwischen Eckkirch und Lièpvre.
Neben der markanten Darstellung eines Galgens sind vor allem die unterschiedlichen Minen und Hütten der Region zu sehen. Das macht die Karte zu einem eindrucksvollen historischen Dokument. Auf der Rückseite trägt das Blatt eine Darstellung von Minenarbeitern.
handkolorierter Holzschnitt
Bildmaß: 24,7 x 15,7 cm (Höhe x Breite)


