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Beschreibung

Urbs Holsatiae Polna
Georg Braun & Frans Hogenberg

Diese sehr detailreiche Ansicht von Plön geht zurück auf Georg Braun (1541–1662) & Frans Hogenberg (1535–1590). Das Blatt war ursprünglich Teil des ersten Städteatlasses „Civitatis Orbis Terrarum“. Es handelt sich um die älsteste Ansicht von Plön. Die Rückseite trägt eine lateinische Beschreibung der Stadt.

Die Ansicht schon von Norden nach Süden. Plön liegt fast in der Mitte der Komposition umgeben vom Großen und Kleinen Plöner See. Boasau lliegt im oberen Drittel der Darstellung. Wunderschön sind die kleinen Details, wie etwas die Fischer im großen Plöner See oder die kleinen Bauernkaten inmitten großer Waldungen.

In der linken oberen Ecke ist das sogenannte Schloss Rantzau zu erkennen. Der Renaissance-Bau entstand ab 1590 unter Heinrich Rantzau (1526–1598), dem Statthalter des dänischen Königs (produx cimbricus) in den Herzogtümern Schleswig und Holstein. Zuvor fungierte Rantzau als Amtmann von Segeberg, wo er zunächst in der königlichen Burg und dann in einem Stadthaus residierte. Rantzau wurde 1566 zum Statthalter ernannt, und die beschreibt auch die Inschrift in der Kartusche am oberen Bildrand (Henrici Ranzovii producis Cimbrici opera et impressis delineatum Anno A. C. N. 1593, Aetatis vero suae LXVIII).

unkolorierter Kupferstich
Bildmaß: 35,8 x 49,5 cm (Höhe x Breite)

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